Kulturlandschaft "Montanregion Erzgebirge"

 

 


 

Welterbe erleben

Idyllische Landschaften, einmalige Flusstäler und malerische Ortschaften

Haben ihren Ursprung in der 850-jährigen Bergbaugeschichte, der das Erzgebirge seinen Reichtum, seinen Namen und seine wirtschaftliche Bedeutung verdankt. Die Region ist aber auch für Ihre tief verankerten Traditionen und Bräuche bekannt, die hier noch authentisch gelebt werden. So sind zum Beispiel Bergparaden und Mettenschichten noch heute fester Bestandteil der Winter- und Weihnachtszeit im Erzgebirge.

Das Erzgebirge lockt mit außergewöhnlicheb Angeboten über- und untertage. Ein Besuch der vielen untertägigen „Schatzkammern“ der Region lohnt sich und kann wunderbar mit den attraktiven Rad-, Wander- und Wellnessangeboten der „Erlebnisheimat Erzgebirge“ verbunden werden.

 

Nummer 5 - Bergbaulandschaft Hoher Forst


 

 

 

UNESCO-Welterbe-Projekt „Montanregion Erzgebirge“ – aktueller Stand der Welterbenominierung

Seit der offiziellen Aufnahme der „Montanen Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohoři“ in die deutsche Tentativliste (Welterbe-Warteliste) im Jahr 1998 bemüht sich die Region intensiv um die Anerkennung als UNESCO-Welterbe. Der Welterbetitel ist eine einmalige Chance für das Erzgebirge, das montanhistorische Erbe als „außergewöhnliches Erbe der Menschheit“ zu bewahren und sich zugleich weltweit als eine lebendige, in Entwicklung befindliche Kulturlandschaft zu präsentieren und der Region dadurch neue Entwicklungsimpulse zu verleihen.

Der 2014 eingereichte sächsisch-tschechische Welterbeantrag wurde im Jahr 2016 aufgrund der Empfehlungen von ICOMOS (internationaler Denkmalrat in Paris, der die Anträge begutachtet und eine Empfehlung für die UNESCO vorbereitet) zur nochmaligen Überarbeitung aus dem Verfahren zurückgezogen.

Die Welterbewürdigkeit des Erzgebirges wurde in diesem ersten Prüfverfahren zwar grundsätzlich bestätigt, allerdings fand der bisherige ganzheitliche Projektansatz keine Zustimmung. Die Nominierung wurde deshalb in Abstimmung mit ICOMOS neu strukturiert.

Am 26. Juni 2017 beschloss die Mitgliederversammlung des Trägervereins „Welterbe Montanregion Erzgebirge e.V.“ (Mitglieder sind die drei Landkreise Mittelsachsen, Erzegebirgskreis und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie 32 Städte und Gemeinden der Erzgebirgsregion) den Welterbeantrag in seiner neuen Struktur.

Die Neuausrichtung sieht eine Stärkung der Nominierung als Kulturlandschaft vor, indem mehrere kleinteilige Objekte in größere Bestandteile zusammengefaßt werden. Die Objektauswahl wurde auf Zeugnisse des Erzbergbaus konzentriert, da das Erzgebirge hier als Bergbauregion in den Bereichen Technologie (technischer Fortschritt im Bergbau), Wissenschaft/Bildung (Begakademie Freiberg) sowie Verwaltung (u.a. Direktionsprinzip, Bergordnung) klare Alleinstellungsmerkmale im europäischen und weltweiten Kontex aufweist.

Der Umfang des Welterbeantrages wurde von ehemals 85 säsischen und tschechischen Bestandteilen auf insgesamt 22 zusammengefaßt, die in Summe das montane (Welt)Erbe der Region – stellvertretend für viele weitere Bergbausachzeugen – repräsentieren.

Objekte des Steinkohlen-, Kalk- oder Kaolinbergbaus, die Aufgrund der Neuausrichtung nicht mehr berücksichtigt werden konnten, werden künftig als „assoziierte Objekte“ zum Welterbe in die Präsentation, Vermarktung und Vermittlung eingebunden und bei Maßnahmen zum Schutz und Erhalt berücksichtigt.

Im September 2017 wurde der Antragsentwurf zur Vollständigkeitsprüfung erstmals an die UNESCO übermittelt. Nach erfolgter Rückmeldung wird die Welterbe-Nominierung bis Anfang Dezember fertiggestellt und spätestens zum 1. Februar 2018 offiziell bei der UNESCO in Paris eingereicht.

Über die Eintragung der „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoři“ in die UNESCO-Welterbeliste entscheidet das Welterbekomitee auf seiner 43. Sitzung im Sommer 2019.

                   

Quelle: Welterbe Montanregion Erzgebirge e.V. 

 

 

 

 

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