

Die einstmalige Tuchmacherstadt Kirchberg wurde von unseren Vorfahren auch als "7-Hügel-Stadt" bezeichnet. Einig darüber, welcher Hügel von Kirchberg zu den sieben zählten, sind sich die Chronisten nicht, denn es gibt auf Kirchbergs Flur weit mehr Hügel als diese sieben, dazu kommen noch die Hügel der ab 1996 eingemeindeten Kommunen. Wir halten uns allerdings an Alt-Kirchberg und an den "Führer durch Kirchberg und Umgebung" aus dem Jahre 1904. Hier werden aufgeführt:
Ergänzt werden die Hügel noch durch den Sonnen- und Täubertsberg (Teil des Schießhausberges) sowie den Ottensberg (Teil des Quirlsberges).
Beginnen kann man den "Sieben-Hügel-Rundwanderweg" vom Fuße eines jeden Berges her. Beginnen wir mit der Variante
Wir sind den "Hüttenweg" vom "Hohen Forst" bis zum alten Hammer am Quirlsberg gelaufen. Gehen wir nur ca. 200 m mit dem fließenden Rödelbach weiter (Rosa-Luxemburg-Straße), dann erreicht man die Schneeberger Straße.
Man kann, will man nur den "7-Hügel-Weg" gehen, sein Fahrzeug auch auf den Aldi-Parkplatz abstellen.
Die Schneeberger Straße überquerend, kommt man an den Sonnenberg mit Blick auf das neue Einkaufszentrum Aldi, Rewe, Roßmann. Nach ca. 100 m bergauf erreicht man den Täubertsberg. Dieser schmale alte Steg mit Kopfsteinpflaster ist noch ein Relikt längst vergangener Zeit. Immer weiter bergauf laufend, erreicht man schließlich den Galgen- oder Schießhausberg. Einst soll am Täubertsberg der Galgen gestanden haben. Schießhausberg wurde der Hügel genannt, als Ende des 19. Jahrhundert das Schützenhaus entstand, das heute zum Komplex des Kirchberger Kinderheimes gehört. Auf dem höchsten Gipfel, der Friedenshöhe, stand bis 1945 ein Aussichtsturm.
Wir laufen danach bergab und erreichen den Kaffee- oder Gemeindereuthsberg, kommen am "Robert-Seidel-Haus" vorbei und biegen rechts "nach der Kraftverkehr" ab.
Nach Überquerung der Bahnhofstraße in Kirchberg, der S 277, gehen wir den Anton-Günther-Weg wieder bergauf, so lange, bis wir den Gipfel erstiegen haben. Dort kann man im Anton-Günther-Berghaus auf dem Borberg wieder eine Rast einlegen.
Nachdem wir uns in der Ausflugsgaststätte ausgeruht haben, setzen wird den Weg bergab fort und erreichen über den Jungfernsteig und dem alten Stadtgraben, der Hartmannsdorfer Straße den Geiersberg.
Auch hier stand bis 1945 ein Aussichtsturm und war bis Anfang der 1960er Jahre Gaststättenbetrieb.
Vom Geiersberg aus geht es zurück auf die Hartmannsdorfer Straße, die Dr.Külz-Straße entlang und wendet sich dann vor der Friedhofsmauer nach rechts. Nach ein paar Schritten zweigt linkerhand die Hüttenleithe ab, die man hinunter läuft. Die Hauptstraße (Auerbacher Straße überquerend, befinden wir uns wieder am Ausgangspunkt: dem alten Hammer am Quirlsberg. Wir können nun, den Quirlsberg "besteigen", indem wir dem engen Gässchen "Ottensberg" folgen. Vom Ottenstein hat man wieder eine schöne Aussicht auf die Kleinstadt Kirchberg.
Wir können nun entweder zum "Hohen Forst" zurückkehren oder den Parkplatz am Aldi aufsuchen.
Der Wanderweg hat ein Länge von ca. 7 km und soll mit 4 Schautafeln zur Stadtgeschichte und 4 Sitzgruppen bestückt werden.
Eine weitere Variante, den "7-Hügel-Rundwanderweg" zu starten, ist vom Neu- bzw. Altmarkt der Stadt Kirchberg aus. Über die Hartmannsdorfer Straße gelangen wir auf den Geiersberg. Von hier aus brauchen wir nur den Markierungen zu folgen.
Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, vorher einen historischen Stadtrundgang zu unternehmen. Folgen wir ganz einfach der Markierung dieses Rundwanderweges.
Dauer: ca. 1 1/2 Stunden.
Der Wanderweg soll bis zur 800-Jahr-Feier der Stadt Kirchberg im Jahre 2012 ausgeschildert und dokumentiert sein